Was unterscheidet Sie von unserem DATEV-Systempartner?
Systempartner richten Software ein, betreuen Lizenzen und halten die Technik am Laufen. Das ist wichtig, aber es ist eine andere Aufgabe. Wir setzen einen Schritt davor an: Wir sehen uns an, wie in Ihrer Kanzlei tatsächlich gearbeitet wird, und automatisieren die Übergänge zwischen den Systemen. Beide Rollen ergänzen sich, wir arbeiten regelmäßig mit dem bestehenden IT-Dienstleister zusammen.
Müssen wir DATEV verlassen?
Nein. In den meisten Projekten bleibt DATEV das führende System. Wir schließen die Lücken drumherum: den Belegeingang, das Nachfassen beim Mandanten, die Ablage, die Statuskommunikation, das Reporting. Ein Systemwechsel ist ein eigenes Thema und selten die erste Antwort auf ein Prozessproblem.
Wie halten Sie Verschwiegenheit und Datenschutz ein?
Wir arbeiten mit Auftragsverarbeitungsverträgen, Hosting in der EU und Modellen ohne Training auf Ihren Daten. Die Verschwiegenheitspflicht nach § 203 StGB und § 57 StBerG behandeln wir als Rahmenbedingung, nicht als Detailfrage am Ende des Projekts. Vor dem ersten produktiven KI-Einsatz steht eine schriftliche Richtlinie, die festlegt, welche Daten in welches System dürfen.
Was kostet das?
Das hängt vom Umfang ab. Das Kanzleiaudit ist ein abgegrenztes Projekt mit festem Preis. Umsetzungsprojekte kalkulieren wir nach Aufwand, mit einer Obergrenze pro Baustein, damit Sie nicht ins offene Risiko gehen. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein Angebot, das die Positionen einzeln ausweist.
Funktioniert das auch, wenn unsere Mandanten nicht digital arbeiten?
Ein Teil unserer Arbeit betrifft genau diesen Punkt. Wenn Belege als Fotos, als PDF-Sammelmail oder im Pendelordner kommen, lässt sich der Eingang trotzdem automatisieren: Texterkennung, Zuordnung zum Mandanten, Prüfung auf Vollständigkeit, automatische Rückfrage bei fehlenden Unterlagen. Danach ist der Schritt zum digitalen Belegfluss beim Mandanten deutlich leichter zu verkaufen.