Automatisierung zwischen DATEV, DMS und Postfach

Automatisierung, KI und Software für Steuer- und Wirtschaftsprüferkanzleien.

Wir betreuen keine Server und verkaufen keine Software von der Stange. Wir arbeiten dort, wo die Zeit tatsächlich verloren geht: zwischen DATEV, Outlook, DMS und Prüfungssoftware, und bei den Unterlagen, die Ihre Mandanten zu spät liefern.

Summen- und Saldenliste der ZeitfresserStd. / Monat
01Belege anfordern, nachfassen, erneut nachfassen38
02Rückfragen zu Buchungen per Telefon und Mail31
03Daten manuell zwischen Systemen übertragen26
04Dokumente umbenennen, zuordnen, ablegen22
05Statusanfragen beantworten: „Wie weit sind Sie?“18
06Arbeitspapiere und Berichte formal aufbereiten17
07Fristen, Wiedervorlagen und Checklisten kontrollieren14
Summe pro Monat0

Beispielrechnung für eine Kanzlei mit 20 Mitarbeitenden. Die Werte sind Annahmen, keine Erhebung. Im Kanzleiaudit ersetzen wir sie durch Ihre eigenen Zahlen. Erfahrungsgemäß liegt die Summe eher darüber als darunter.

Steuerberatung und WirtschaftsprüfungSpezialisierung
DATEV, Addison, Agenda, SimbaSystemlandschaften
EU-Hosting, AVV, kein Training auf Ihren DatenVerschwiegenheit
30 MinutenErstgespräch, unverbindlich

Zwei Berufsstände, zwei Taktungen

Eine Steuerkanzlei verliert Zeit im Monatsrhythmus. Eine Prüfungspraxis verliert sie in der Saison. Die Ansatzpunkte sind entsprechend verschieden.

Steuerberatungskanzleien

Der Engpass ist der Belegeingang, nicht die Bearbeitung.

Die eigentliche Buchung dauert Minuten. Was Wochen kostet, ist der Weg dahin: Unterlagen anfordern, nachfassen, unleserliche Fotos zurückweisen, Rückfragen klären, Ablage sortieren. Dazu kommen Statusanfragen, die niemand beantworten kann, ohne drei Systeme zu öffnen.

  • Belege automatisch anfordern und nachfassen, in Ihrem Ton
  • Eingang erkennen, benennen, zuordnen, auf Vollständigkeit prüfen
  • Steuerbescheide maschinell mit der Erklärung abgleichen
  • BWA-Kommentare vorbereiten, statt sie jeden Monat neu zu tippen
Für Steuerberatung

Wirtschaftsprüferkanzleien

Der Engpass ist die Vorbereitung, nicht das Urteil.

Ein erheblicher Teil der Prüfungszeit geht in Unterlagenanforderung, Nachverfolgung, Formatarbeit an Arbeitspapieren und in Stichproben, die eine Massendatenanalyse besser trifft. Die Beurteilung selbst bleibt beim Prüfer, die Zuarbeit muss nicht bei ihm bleiben.

  • Anforderungslisten erzeugen, verschicken und automatisch nachverfolgen
  • Journal-Entry-Tests und Massendatenanalysen statt Zufallsauswahl
  • Arbeitspapiere und Berichte automatisch auf Form und Vorgaben prüfen
  • Dokumentation für Qualitätssicherung und Nachschau vorbereiten
Für Wirtschaftsprüfung

Leistungen

Zeit verschwindet nicht in Ihren Systemen, sondern zwischen ihnen.

Der größte Hebel liegt fast immer in der Systemlandschaft, die schon da ist. Deshalb beginnt jedes Projekt mit einer Aufnahme des Bestands und nicht mit einer Empfehlung.

Pos. 01

Kanzleiaudit

Bevor Sie in Werkzeuge investieren, brauchen Sie Klarheit darüber, wo die Zeit hingeht. Wir nehmen Prozesse, Systeme und Medienbrüche auf und rechnen den Nutzen einzelner Maßnahmen durch.

  • Interviews mit Partnern, Berufsträgern, Fachangestellten und IT
  • Aufnahme von DATEV, DMS, Outlook, Prüfungssoftware und Nebenlösungen
  • Bewertung jeder Maßnahme nach Aufwand, Nutzen und Umsetzungsrisiko
  • Roadmap, die Quick Wins von Jahresprojekten trennt
Pos. 02

Vom Beleg bis zur Buchung

Die Strecke, auf der in fast jeder Kanzlei die meiste Zeit liegt, und zugleich die, an der sich am schnellsten etwas ändern lässt. Anfordern, nachfassen, erkennen, zuordnen, prüfen: als ein Ablauf statt als sieben Handgriffe.

  • Belege anfordern und gestaffelt nachfassen, mit Eskalation
  • Erkennen, benennen, zuordnen und ablegen nach Ihrem Schema
  • Plausibilitätsprüfung mit fertig formulierter Rückfrage
  • Anbindung von DATEV, Addison, Agenda, Simba, Lexware und DMS, per Schnittstelle oder RPA
Pos. 03

Abschluss und Prüfung

Der Engpass sitzt nicht bei der fachlichen Beurteilung, sondern in der Vorbereitung. Die lässt sich zum größten Teil vorziehen und maschinell erledigen, ohne dass jemand am Urteil etwas ändert.

  • Vorbereitung gebündelt: lesen, gegen Vorjahr prüfen, vorlegen, ablegen
  • Fristen- und Vollständigkeitsmonitor über alle Mandate
  • Massendatenanalyse und Journal-Entry-Tests statt Zufallsauswahl
  • Arbeitspapiere und Berichte automatisch auf Form und Vorgaben prüfen
Pos. 04

Die Strecke zum Mandanten

Ein großer Teil der Kontakte entsteht nicht aus fachlichem Bedarf, sondern aus fehlender Sichtbarkeit. Jede dieser Fragen reißt jemanden aus der Arbeit und ist danach nirgends dokumentiert.

  • Status, offene Punkte und Termine für den Mandanten einsehbar
  • Erstantwort auf einfache Anfragen, zur Freigabe vorgelegt
  • Onboarding mit Vollmachten, GwG-Prüfung und Stammdaten über eine Strecke
  • Mandantenportal mit Upload, Erinnerungen und Aufbereitung schiefer Handyfotos
Pos. 05

Eigenentwicklung, wo der Markt nichts hat

Wenn Standardsoftware einen Ablauf verbiegt, entwickeln wir passgenau. Erst der Ablauf, dann der Code, und mit einer Preisobergrenze pro Baustein.

  • Erste nutzbare Fassung in Wochen, nicht in Quartalen
  • Semantische Suche über Akten, Anweisungen und Vermerke
  • Hosting in der EU, Auftragsverarbeitungsvertrag
  • Dokumentation, Zugänge und Quellcode gehören Ihnen
Pos. 06

Systemauswahl und Einführung

Der Markt für Kanzleisoftware und KI-Werkzeuge ist unübersichtlich geworden. Wir bewerten Optionen an Ihren Abläufen statt an Funktionslisten und begleiten die Einführung, bis sie im Alltag angekommen ist.

  • Herstellerunabhängige Bewertung nach Eignung, Schnittstellen und Skalierbarkeit
  • Testphase mit echten Fällen statt mit Demodaten des Anbieters
  • Begleitung über mehrere Wochen mit festen Feedbackrunden
  • Schulungen, digitales Onboarding und Aufbau interner Ansprechpartner
Pos. 07

KI-Governance, Datenschutz und Berufsrecht

Verschwiegenheit ist bei Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung keine Nebenbedingung. Wir klären vor dem ersten produktiven Einsatz, welche Daten in welches System dürfen, und halten es schriftlich fest.

  • Kanzleirichtlinie für den Einsatz von KI, abgestimmt auf § 203 StGB und § 57 StBerG
  • Auftragsverarbeitung, EU-Hosting und Modelle ohne Training auf Ihren Daten
  • Einordnung nach EU-KI-Verordnung inklusive Schulungspflicht der Beschäftigten
  • Protokollierung, damit Prüfungshandlungen und Beratung nachvollziehbar bleiben

Methodik

Am Anfang scheitert KI nicht am Modell, sondern an der Vorlage. Später entscheidet die Architektur darüber, ob aus einer Erleichterung ein belastbarer Prozess wird.

Ein Sprachmodell muss zu Beginn geführt werden wie ein Berufsanfänger in der ersten Woche: mit einer sauber vorstrukturierten Datengrundlage, mit klaren Teilschritten und mit einer Kontrollinstanz am Ende. Wer eine unsortierte Mandantenakte in ein Modell schiebt und ein fertiges Ergebnis erwartet, bekommt dieselbe Qualität wie bei einem Praktikanten ohne Einweisung.

Genau deshalb steht bei uns die Prozessarbeit vor dem Werkzeug. Sobald Abläufe geordnet sind, verschiebt sich die entscheidende Frage: Nicht mehr, welche Eingabe das beste Ergebnis liefert, sondern wie mehrere Bausteine zusammenwirken, wo protokolliert wird und an welcher Stelle der Berufsträger prüft und freigibt. Das ist die Arbeit, die eine Kanzlei skalierbar macht.

Berufsrechtlich bleibt die Verantwortung immer beim Berufsträger. Automatisierung verschiebt die Zuarbeit, nicht die Haftung. Wir bauen die Freigabepunkte deshalb bewusst sichtbar ein.

Reifegradstufen nach CMM

Wo steht Ihre Kanzlei? Klicken Sie auf eine Stufe, um zu sehen, was dort möglich ist und was noch fehlt.

Stufe 01  ·  Pendelordner, Papierbelege, Buchhaltung im Nachlauf

Ad hoc

Belege kommen im Ordner, im Schuhkarton oder als Sammelmail mit 40 Handyfotos. Die Buchhaltung läuft dem Monat mehrere Wochen nachher, entsprechend ist die BWA für den Mandanten eine historische Information und kein Steuerungsinstrument.

Wissen steckt in Köpfen und in gewachsenen Ablagestrukturen auf dem Server. Ob ein Mandat gut läuft, hängt daran, wer es bearbeitet. Wenn eine erfahrene Fachangestellte ausfällt, weiß niemand, welche Besonderheiten bei ihren Mandanten gelten. Fristen werden über Excel-Listen und persönliche Erinnerung kontrolliert, was in ruhigen Monaten funktioniert und in der Abgabephase nicht.

Typisches Symptom: Die Kanzlei lehnt neue Mandate ab, obwohl Umsatz fehlt, weil niemand die Arbeit machen könnte.

Standortbestimmung im Erstgespräch Modell im Detail

Ablauf der Zusammenarbeit

So kommen Sie von der ersten Frage zu Automatisierungen, die im Kanzleialltag halten.

01
ErstgesprächWir sprechen über Ihre Kanzleigröße, Ihre Systeme und die zwei oder drei Abläufe, die im Moment am meisten Zeit kosten. Danach wissen Sie, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.
30 Minuten
02
Einem Vorgang zusehenStatt einer Präsentation sehen wir uns einen echten Fall an, vom eingehenden Beleg bis zur Ablage. Wer die Arbeit macht, zeigt sie uns. Das deckt in wenigen Stunden mehr auf als jede Folienstrecke.
halber Tag
03
KanzleiauditInterviews mit Partnern, Berufsträgern, Fachangestellten und IT. Aufnahme aller Systeme, Schnittstellen und Medienbrüche. Ergebnis ist eine nach Aufwand und Nutzen sortierte Roadmap.
2 bis 4 Wochen
04
Quick Wins umsetzenWir beginnen mit den Maßnahmen, die schnell wirken und niemanden überfordern. Meist sind das der Belegabruf, das Nachfassen und die Dokumentenablage.
4 bis 8 Wochen
05
Ausbau und ÜbergabeGrößere Bausteine folgen in Etappen, jeweils mit Schulung und Dokumentation. Ziel ist, dass Ihr Team die Lösungen selbst bedienen und anpassen kann.
laufend

FAQ

Häufig gestellte Fragen.

Antworten zu Berufsrecht, Kosten, Systemen und zur Frage, was von Ihnen an Zeit erwartet wird.

Frage stellen

Was unterscheidet Sie von unserem DATEV-Systempartner?
Systempartner richten Software ein, betreuen Lizenzen und halten die Technik am Laufen. Das ist wichtig, aber es ist eine andere Aufgabe. Wir setzen einen Schritt davor an: Wir sehen uns an, wie in Ihrer Kanzlei tatsächlich gearbeitet wird, und automatisieren die Übergänge zwischen den Systemen. Beide Rollen ergänzen sich, wir arbeiten regelmäßig mit dem bestehenden IT-Dienstleister zusammen.
Müssen wir DATEV verlassen?
Nein. In den meisten Projekten bleibt DATEV das führende System. Wir schließen die Lücken drumherum: den Belegeingang, das Nachfassen beim Mandanten, die Ablage, die Statuskommunikation, das Reporting. Ein Systemwechsel ist ein eigenes Thema und selten die erste Antwort auf ein Prozessproblem.
Wie halten Sie Verschwiegenheit und Datenschutz ein?
Wir arbeiten mit Auftragsverarbeitungsverträgen, Hosting in der EU und Modellen ohne Training auf Ihren Daten. Die Verschwiegenheitspflicht nach § 203 StGB und § 57 StBerG behandeln wir als Rahmenbedingung, nicht als Detailfrage am Ende des Projekts. Vor dem ersten produktiven KI-Einsatz steht eine schriftliche Richtlinie, die festlegt, welche Daten in welches System dürfen.
Was kostet das?
Das hängt vom Umfang ab. Das Kanzleiaudit ist ein abgegrenztes Projekt mit festem Preis. Umsetzungsprojekte kalkulieren wir nach Aufwand, mit einer Obergrenze pro Baustein, damit Sie nicht ins offene Risiko gehen. Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein Angebot, das die Positionen einzeln ausweist.
Funktioniert das auch, wenn unsere Mandanten nicht digital arbeiten?
Ein Teil unserer Arbeit betrifft genau diesen Punkt. Wenn Belege als Fotos, als PDF-Sammelmail oder im Pendelordner kommen, lässt sich der Eingang trotzdem automatisieren: Texterkennung, Zuordnung zum Mandanten, Prüfung auf Vollständigkeit, automatische Rückfrage bei fehlenden Unterlagen. Danach ist der Schritt zum digitalen Belegfluss beim Mandanten deutlich leichter zu verkaufen.
Bleiben wir dauerhaft von Ihnen abhängig?
Das wäre kein gutes Ergebnis. Wir dokumentieren jede Automatisierung, schulen mindestens zwei Personen pro Kanzlei als interne Ansprechpartner und übergeben die Zugänge. Wartung übernehmen wir gern, aber weil Sie es wollen, nicht weil Sie es müssen.

Zum Absenden dieses Formulars wird JavaScript benötigt, weil die Sicherheitsprüfung im Browser rechnet. Schreiben Sie uns stattdessen an kontakt@taxin.io oder rufen Sie an unter +49 7147 2053103.

Erstgespräch

Zwei Fragen klären sich in einem halben Gespräch.

Wo verliert Ihre Kanzlei gerade Zeit, und was davon lässt sich in den nächsten drei Monaten abstellen. Dafür genügen 30 Minuten, ohne Vorbereitung und ohne Unterlagen.