Für Steuerberatungskanzleien

Die Buchung dauert Minuten. Der Weg zur vollständigen Unterlage dauert Wochen.

In fast jeder Steuerkanzlei liegt der Aufwand vor der eigentlichen Arbeit. Unterlagen fehlen, Rückfragen bleiben offen, Dokumente müssen benannt und zugeordnet werden, und zwischendurch fragt jemand nach dem Stand. Das ist der Teil, den wir automatisieren. Die fachliche Beurteilung bleibt bei Ihnen, auch weil sie dort hingehört.

Summen- und Saldenliste der ZeitfresserStd. / Monat
01Belege und Unterlagen anfordern38
02Rückfragen zu Buchungen klären31
03Eingangspost benennen und ablegen22
04Statusanfragen der Mandanten18
05Stammdaten mehrfach pflegen12
06BWA-Kommentare schreiben11
07Bescheide manuell abgleichen9
Summe pro Monat0

Beispielrechnung für eine Steuerkanzlei mit 20 Mitarbeitenden. Annahmen, keine Erhebung. Ihre Werte ermitteln wir im Kanzleiaudit.

Konkrete Bausteine

Neun Abläufe, die sich in einer Steuerkanzlei zuverlässig automatisieren lassen.

01   Belegabruf

Anfordern und nachfassen ohne Erinnerungsliste

Das System kennt den Rhythmus jedes Mandanten und die Unterlagen, die im Vorjahr nötig waren. Es fordert an, erinnert gestaffelt und eskaliert erst dann an einen Menschen, wenn es tatsächlich hakt. Der Ton lässt sich pro Mandant einstellen, vom knappen Hinweis bis zur freundlichen Erinnerung.

02   Belegeingang

Erkennen, benennen, zuordnen, prüfen

Texterkennung auch bei Fotos, automatische Benennung nach Ihrem Schema, Zuordnung zu Mandant, Jahr und Sachgebiet. Fehlt eine Rechnungsnummer oder ein Leistungszeitpunkt, entsteht die Rückfrage sofort und nicht drei Wochen später in der Buchhaltung.

03   E-Rechnung

Eingang strukturiert verarbeiten

Die Empfangspflicht gilt seit Anfang 2025, die Ausstellungspflicht greift gestaffelt ab 2027. Der Aufwand entsteht bei Mandanten, die bisher Papier und PDF gemischt haben. Wir bauen den Eingang so, dass beide Wege parallel laufen, bis die Umstellung durch ist.

04   Bescheidprüfung

Bescheid gegen Erklärung abgleichen

Der Bescheid wird eingelesen und mit den erklärten Werten verglichen. Abweichungen werden mit Betrag und Fundstelle aufgelistet, dazu entsteht ein Entwurf für den Einspruch oder die Mandanteninformation. Der Berufsträger entscheidet, ob und wie reagiert wird.

05   Mandanten-Onboarding

Eine Strecke statt sieben Systeme

Vollmacht, Datenschutzhinweise, Geldwäscheprüfung nach GwG, Stammdaten, Anlage in Kanzleisoftware und DMS, Aufnahme in Fristenkontrolle und Abrechnung. Heute sind das mehrere Tage verteilte Handgriffe, danach ein Vorgang mit Fortschrittsanzeige.

06   Mandantenportal

Status sehen statt anrufen

Der Mandant sieht, was fehlt, was in Bearbeitung ist und was abgeschlossen wurde. Dazu Archiv, Upload und automatische Erinnerungen. Die Statusanfragen gehen deutlich zurück, weil die Antwort schon da ist.

07   Reporting

BWA, die der Mandant versteht

Monatliches Reporting mit Vorjahresvergleich, Kennzahlen und einem Kommentarentwurf, der die Auffälligkeiten benennt. Der Berufsträger prüft und ergänzt, was Beratung ist. Damit wird aus der Pflichtübung ein Anlass für ein Gespräch.

08   Lohnabrechnung

Änderungen strukturiert annehmen

Stammdatenänderungen, Krankmeldungen, Ein- und Austritte kommen heute per Mail, Anruf und Zettel. Über ein Formular mit Prüflogik entsteht ein vollständiger Datensatz, der direkt weiterverarbeitet wird, statt mehrfach nachgefragt zu werden.

09   Wirtschaftlichkeit

Deckungsbeitrag je Mandat

Zeiten, Honorare und Aufwand pro Mandat zusammengeführt, monatlich aktualisiert. Sie sehen, welche Pauschalen nicht mehr passen, und haben Zahlen für das Gespräch über die Anpassung. Erfahrungsgemäß ist das der Punkt, der sich am schnellsten rechnet.

Reihenfolge

Wir fangen nicht mit KI an, sondern mit dem Belegeingang.

Der Belegeingang ist der Ablauf mit dem größten Effekt und dem geringsten Widerstand im Team. Niemand hängt am Nachfassen. Wenn dieser Baustein läuft und Vertrauen entstanden ist, folgen die Themen, die mehr Abstimmung brauchen.

  • Wochen 1 bis 4: Belegabruf, Erinnerungen, Eingangsverarbeitung
  • Wochen 5 bis 10: Ablage, Benennung, Suche, Mandantenportal
  • Wochen 11 bis 16: Reporting, Bescheidprüfung, Fristenmonitor
  • Danach: KI-Assistenten für Kommunikation und Vorarbeiten
  • Parallel: Richtlinie, Schulung, interne Ansprechpartner

Zeitangaben aus vergleichbaren Projekten. Bei laufendem Tagesgeschäft und einer Ansprechperson mit zwei Stunden pro Woche ist das realistisch, nicht knapp kalkuliert.

Erstgespräch

Welcher Ablauf kostet Sie im Moment am meisten Zeit?

Nennen Sie uns im Erstgespräch die drei aufwendigsten Punkte. Wir sagen Ihnen, was davon in den nächsten drei Monaten realistisch abstellbar ist und was nicht.